Das Auto selbst folieren und dabei Geld sparen: So wird`s gemacht

auto-folierenDas Auto neu zu lackieren wird immer seltener angewendet. Viel trendiger und kostengünstiger ist den Wagen zu folieren, um ihn optisch aufzuwerten. Obwohl das Folieren viel günstiger ist, als dem Auto eine frische Lackschicht zu verpassen, muss man dennoch das nötige Kleingeld parat haben, um den Wagen zur Folierung in die Werkstatt zu bringen. Wenn man aber etwas handwerklich geschickt ist, kann man es auch selbst versuchen. Wie das geht, erfahren Sie in diesem Beitrag.

So geht man beim Autofolieren vor

Um das Auto zu folieren braucht man folgende Details:

  • Folie
  • Trennmittel
  • Stück Filz
  • Rakel
  • Reinigungsmittel
  • Heißluftföhn

Bevor man mit den Arbeiten am Wagen beginnt, empfiehlt es sich, einzelne Fahrzeugteile, wie zum Beispiel die Türgriffe, abzumontieren, weil sie beim Folieren nur stören würden. Steht das Auto fertig da, muss es zunächst ganz gründlich gereinigt werden. Die zu folierende Fläche muss absolut staub-, fettfrei und trocken sein, um für die optimale Haftung der Folie zu sorgen. Bei der Qualität der Folie darf auch nicht gespart werden. In der Regel sollte man eine 0,1 Millimeter starke PVC-Folie verwenden. Eine Fläche der Folie ist mit Acryllatkleber beschichtet und somit selbstklebend. Solche Folie ist gegen die schädliche Einwirkung der Sonneneinstrahlung bestens geschützt und trocknet nicht aus. Die Kosten für eine qualitativ hochwertige Folie belaufen sich auf circa sieben Euro pro laufenden Meter. Für einen Kleinwagen muss man mindestens 20 Quadratmeter Folie berechnen.

Die richtige Wahl der Folie

auto-folieren-farbenNeben den herkömmlichen Folienarten, wie beispielsweise Metallic-, Matt- oder Flip-Flop-Folien, gibt es auch spezielle Digitaldruckfolien. Solche Folien erlauben es, eigene Projekte oder Designs auf die Folie aufzudrucken und somit dem Wagen einen persönlichen Touch zu verleihen. Hat man sich für eine Folie entschieden, sollte sie erst locker auf einer sauberen Fläche verteilt werden, damit man sie besser zuschneiden kann. Nach dem genauen Zuschneiden gibt man Trennmittel auf die Fahrzeugoberfläche und poliert sie sauber, damit keine Kleberückstände gebildet werden. Am besten man beginnt in der Mitte und erst mit größeren Flächen, die Detailarbeiten kommen erst zum Schluss. Von der Richtung her bewegt man sich von hinten nach vorne des Autos und von innen nach außen. Mit einem Föhn lässt sich die Folie schön flexibel und geschmeidig machen, damit sie leichter und präziser angepasst werden kann. In dem Diskussionsforum unter www.car-wrapping-forum.de kann man weitere nützliche Tipps zum Thema Autofolierung finden. Die Arbeitsdauer hängt größtenteils von der Größe des Wagens ab. Für einen Mittelklassewagen benötigt man mindestens sechs bis zehn Stunden, um das Auto zu zweit zu folieren.

Bildnachweise:
© RIBMEDIA – Fotolia.com
© paulcreeps – Fotolia.com